Verschiedene Schlafphasenwecker für Sie getestet

Erfrischt aufwachen zur passenden Schlafphase

Erfrischt aufwachen zur passenden Schlafphase und Erholt in den Tag starten

Jeder kennt das: Man wird vom Wecker aus dem Schlaf gerissen und fühlt sich so gar nicht ausgeruht. Eigentlich will man noch weiter schlafen und quält sich dann aus den Federn, um den Alltag zu bestreiten. Oft helfen dann nur ein Kaffee oder andere Rituale, um in Schwung zu kommen – und das kann dauern. Besser ist es da, wenn man aus einer leichten Schlafphase geweckt und somit munterer und erholter in den Tag starten kann. Mit den folgenden Schlafphasenweckern ist das kein Problem!

Was sind eigentlich Schlafphasen?

Bevor wir zu den Weckern kommen, möchten wir zur Erklärung erst einmal auf die sogenannten Schlafphasen eingehen. Es gibt dabei drei verschiedene dieser Zeiträume, welche jeder Mensch mit gesundem Schlafverhalten regelmäßig durchläuft.

Diese Zeitfenster sind die Leichtschlaf-, die Tiefschlaf- und die REM-Phase. Letztere ist eine Abkürzung für Rapid Eye Movement, also für die Phase, in der sich die Augen schnell von einer Seite zur anderen bewegen und in der wir auch am intensivsten träumen. Ein Schlafzyklus, in dem die drei Phasen durchlaufen werden, dauert ungefähr 90 Minuten.

Wann wacht man am besten auf?

Bei den genannten drei Schlafphasen bietet die REM-Phase das perfekte Zeitfenster, um wach gemacht zu werden. Menschen, die gern träumen, wird dies zwar etwas enttäuschen, da sie möglicherweise aus einem Traum gerissen werden; doch genau in diesem Zeitraum von fünf bis 20 Minuten greift ein Schlafphasenwecker ein. Aber einen Vorteil gibt es auch für Traum-Liebhaber: der Tag wird ausgeruht und erholt gestartet; anstatt schläfrig und mürrisch.

Weckt mich ein Schlafphasenwecker dann nicht möglicherweise zu spät?

Pünktlich geweckt werden

Erholt und pünktlich geweckt werden: Schlafphasen Zyklen perfekt ausnutzen

Nein. Ein Schlafphasenwecker nimmt nicht die nächste REM- oder Leichtschlafphase nach der gesetzten Zeit, sondern jene, die direkt davor liegt. Da sich der Zyklus alle 90 Minuten wiederholt, kann die Software des Weckers ziemlich genau abschätzen, wann geweckt werden muss.

Ist der Wecker also beispielsweise auf 7:00 Uhr gestellt und die REM-Phase liegt zwischen 6:30 Uhr und 6:50 Uhr, dann wird der Wecker in diesem Zeitraum Alarm schlagen. Dann ist man zwar ein paar Minuten eher wach, aber dazu auch noch fitter und im Gesamten also schneller im Tagesablauf.

Alarm, Vogelgezwitscher, Licht, Vibrationen, etc.

Neben der genauen Funktionsweise – Daten-Übermittlung per Messsensoren, Abschätzung von Schlafphasen, etc. – gibt es auch die unterschiedlichsten Weckweisen. So kann sich jeder personalisiert von verschiedenen Tönen, von Musik, von Licht und / oder von Vibrationen wecken lassen. Das ist besonders wichtig, wenn der Nutzer gehörlos ist oder wenn der Partner nicht mit geweckt werden soll. Auf die einzelnen Funktionen gehen wir folgend bei der Betrachtung unterschiedlicher Modelle ein.

Zwei wesentliche Anbieter für Schlafphasen-Wecker im Test

Bei Schlafphasenweckern handelt es sich um spezielle Produkte für spezielle Anwendungen und Zielgruppen. Daher gibt es auch keinen allzu großen Markt sowie eine unüberschaubaren Menge an vergleichbaren Produkten. Vielmehr gibt es einen spezialisierten Markt mit zwei hervorzuhebenden Herstellern – nämlich einmal aXbo und einmal Sleeptracker. Im Folgenden gehen wir auf die Produkte dieser beiden Hersteller ein und geben auch einen kleinen Ausblick auf günstigere Alternativen oder kostengünstige Apps für das Smartphone / die Smartwatch.

Der aXbo Schlafphasenwecker – Single und Couple

aXbo Single Carbon Metallic (Foto: Amazon)

aXbo Single Carbon Metallic (Foto: Amazon) – HIER kaufen!

Bei ihrem Schlafphasenwecker haben die Entwickler von aXbo eine wunderbare Lösung für die Nutzung von Sensoren gefunden. Diese befinden sich nämlich in einem weichen Frottee-Armband. Sie übermitteln, wie stark sich der Schlafende bewegt. Denn neben den Hirnströmen und den Augenbewegungen sind Schlafphasen auch daran erkennbar, ob und mit welcher Intensität sich der Schlafende rührt. So weckt der aXbo Schlafphasenwecker 15 bis 30 Minuten vor der gestellten Zeit und genau in der richtigen Phase.

Wecker-Software kann aktualisiert, erweitert und personalisiert werden

Vermittels eines Computers und eines Internetanschlusses kann der aXbo-Wecker im Hinblick auf seine Software erweitert werden. So lassen sich neben der normalen Weckfunktion für die Nacht bzw. den Morgen auch noch eine Einschlafhilfe (mit beruhigenden Geräuschen, etc.), eine Powernapping-Funktion, eine intelligente Snooze-Funktion und mehr einrichten. Damit ist es möglich, den Wecker zu personalisieren und den eigenen Schlaf so effektiv wie möglich zu nutzen.

Die Single- und die Couple-Variante

Für Menschen, die einzeln schlafen, gibt es den aXbo Single. Dieser ist unter anderem bei Amazon erhältlich. Für diesen sind die bis hierhin getroffen Aussagen gültig. Mit ein paar Erweiterungen gelten sie aber auch für den aXbo Couple, welcher ebenfalls bei Amazon angeboten wird. Dieser bringt gleich zwei Armbänder mit und sorgt mit leisen Geräuschen oder anderweitig personalisierten Einstellungen dafür, dass die beiden Schlafenden individuell in ihrer Leichtschlaf- bzw. REM-Phase geweckt werden.

Das Schlaflabor im Computer

Ebenfalls per Download kann sich der Nutzer mit einem kostenfreien Auswertungsprogramm für den Computer ausstatten. Mit diesem Programm erhält man sozusagen ein kleines Schlaflabor für den Heimgebrauch, mit dem man die eigenen Schlafgewohnheiten beobachten und auswerten kann.

Sleeptracker – eine Art Smartwatch für Schlafende

Sleeptracker Onyx Black (Foto: Amazon) - HIER kaufen!

Sleeptracker Onyx Black (Foto: Amazon) – HIER kaufen!

Der Schlafphasenwecker von Sleeptracker kommt in Form einer Armbanduhr daher. Vom Hersteller wird dieser Wecker als „Schlaflabor am Handgelenk“ bezeichnet, denn auch hier gibt es umfangreiche Möglichkeiten zur Auswertung. Die Kernkompetenz des Geräts, nämlich das Aufwecken während einer leichten Schlafphase, wird aber auch wunderbar erfüllt. Wer morgens eine halbe Stunde oder länger benötigt, um in die Gänge zu kommen, der sollte über diese Investition nachdenken. Denn auch im weiteren Tagesverlauf zeigt sich eine bessere Aktivität und seltener eine aufkommende Müdigkeit.

Weitere Daten und Fakten zum Sleeptracker

Laut Herstellerangaben ist dieser Wecker zu 95 Prozent akkurat beim Aufwecken des Schlafenden. Und das merkt man auch bei der Anwendung. Der Wecker, der am Tag als ganz normale Armbanduhr getragen werden kann, funktioniert einwandfrei und weckt vor oder während der eingestellten Zeit – je nachdem, wann der Schlafende in einer passenden Phase ist. Ebenfalls für den Alltag interessant: laut Herstellerangaben ist die Uhr bis zu 10 Meter Tiefe wasserdicht.

Zum Wecken können verschiedene Modi genutzt werden. Auch hier steht die Tatsache im Vordergrund, dass nicht alle im Raum geweckt werden sollen, sondern nur der Träger dieser Schlaf-Watch. So kann sich der Schlafende durch einen Weckton, durch Vibration oder durch eine Kombination aus beidem wecken lassen. Auch hier ist die Vibrationsfunktion wieder interessant für gehörlose Nutzer.

Perlweiß und Onyx-Schwarz

Den Sleeptracker gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen, welche ebenfalls auf Amazon verfügbar sind. Der Unterschied liegt dabei hauptsächlich in der Farbe:

Eine riskante App als Alternative

Besonders günstig für iPhone-Nutzer ist die sogenannte WakeApp. Diese nutzt die Bewegungssensoren des Apple-Geräts, um die Schlafphasen zu ermitteln. Die Weckfunktion wird ebenfalls in einer leichten Schlafphase ausgelöst. Zudem zeichnet die App laute Geräusche wie Schnarchen und dergleichen auf, damit diese vom Nutzer ausgewertet werden können. So kann der Schlaf angenehmer gestaltet werden.

Der riskante Nachteil: damit die Bewegungssensoren das Schlafverhalten messen können, muss das Smartphone auf dem Bett liegen. Da iPhones nun aber nicht die Robustheit eines alten Nokia-Handys haben, ist ein Drauflegen oder vom Bett schubsen eher nicht zu empfehlen. Daher sollten Interessenten wohl auf ein Update warten, dass die Nutzung der Apple Watch mit einbezieht. Die App wird regelmäßig aktualisiert und daher ist eine solche Einbindung in naher Zukunft durchaus denkbar.

Fazit zu Schlafphasenweckern

Der Test und der Blick auf die weiteren Möglichkeiten haben gezeigt, dass Morgenmuffel vermittels Schlafphasenweckern besser in den Tag starten und diesen dann effektiver nutzen können. Natürlich handelt es sich vorerst um eine ordentliche Investition. Mit der weiteren Entwicklung von Smartwatches sollte sich der Markt allerdings wandeln.

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